Samstag, 1. Mai 2010

Lesung Heinz R. Unger + Beatrix Neundlinger&Die geringfügig Beschäftigten

Am 28.04. war in der Hauptbücherei Lesung von Heinz R. Unger und ein Konzert von Beatrix Neundlinger&Die geringfügig Beschäftigten.
Ungers Sachen würde ich als Gebrauchslyrik beschreiben. Zum Teil recht witzig, manchmal banal. Oft sind es eher Aphorismen als Gedichte.
Die wirklich positive Überraschung waren Beatrix Neundlinger&Die geringfügig Beschäftigten. Die Schmetterlinge sind Musiker/innen geworden! Es wir nicht mehr nur eine Botschaft in die Welt geschrien; nein, die musikalische Umsetzung ist super - mehrstimmig und so. Beatrix Neundlinger ist sowieso genial!
Die Liedtexte (Die Hose) waren auch viel besser als die gelesenen Gedichte!

Rezension der Anthologie im Standard

In der aktuellen Wochenend-Ausgabe von "Der Standard" findet sich im Album auf Seite A9 eine Rezension unserer "Schreibspuren"-Anthologie auch online nachzulesen.

Montag, 29. März 2010

Kurs

Ins Haus geflattert: Lehrgang "Literarisches Schreiben" mit Marlen Schachinger. Das wäre was für mich. Ich besuche den Infoabend, um mir ein Bild zu machen. Einige Teilnehmer lesen aus ihren Texten.
Drei Jahre? Das ist eine lange Zeit. In drei Jahren kann sich das Leben total ändern. Aber das ist auch, was ich möchte. Dem Schreiben Raum geben. Sich und die Sprache weiter entwickeln. Auf Resonanz stoßen.
Es ist fraglich, ob der Lehrgang 2010 zustande kommt. Es gibt wenige Anmeldungen. Am Tag vor der ersten Vorlesung dann das positive Email. Das erste Treffen. Wir sind zu fünft. Vier Frauen und ein Mann.
Wir mailen unsere Bewerbungstexte reihum. Unterschiedlicher könnten sie kaum sein. Beim nächsten Treffen kritisieren wir uns gegenseitig. Mit Samthandschuhen. Das wird sich bald ändern, meint Marlen.

Über mich

Zuhören und Lesen. Immer wieder. Schon als Kind. Geschichten aus dem Leben und aus der Phantasie. Oft vermischt. Nicht mehr zu trennen. Später Gedichte und Essays, die sich von selbst schreiben. An die Oberfläche müssen. Dann lange nichts mehr. Nur Zuhören und Lesen. Immer wieder. Schon längst erwachsen. Arbeiten. Mit Schriftstellern. Mit Schauspielern. Mit Tänzern. Mit Sängern. Mit Musikern. Die ganze Palette rauf und runter.
Zuhören und Lesen. Immer wieder. Mehr ist nicht drin. Dann die Erkenntnis. Das ist nicht MEIN Leben. Raus aus dem Kulturbetrieb. Endlich wieder schreiben können.

Dienstag, 16. März 2010

Verfilmung der Glavinic Romane

Auf orf.at gab es heute früh einen Thomas Glavinic-Schwerpunkt. Die Verfilmung seines Romans "Der Kameramörder" wird die heute startende Diagonale eröffnen. Gemäß derstandard.at ist diese österreichisch-schweizerisch-ungarische Koproduktion im Februar bei der Ungarischen Filmwoche mit dem Regiepreis ausgezeichnet worden. "Der Kameramörder" kommt Ende des Monats in die österreichischen Kinos. Der Autor äußerte sich gegenüber orf.at sehr wohlwollend über die Adaption seines Buches durch Regisseur Robert Adrian Pejo. Gemäß orf.at sind weitere Verfilmungen von Glavinic-Romanen in Vorbereitung: "Wie man leben soll" durch die DOR Film sowie "Das Leben der Wünsche" durch Superfilm.